Agrarhilfenbetrug in Griechenland: Vier Abgeordnete angeklagt

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16.07.2026 12.45Online seit heute, 12.45 UhrIn der Affäre um millionenschweren Betrug mit EU-Agrarsubventionen sind nach Angaben der europäischen Staatsanwaltschaft (EPPO) vier Abgeordnete des griechischen Parlaments angeklagt worden.Unter den insgesamt 22 Angeklagten seien neben den Parlamentariern auch „mehrere hochrangige Beamte und politische Mitarbeiter“, teilte die Behörde heute mit. Dazu gehörten ein ehemaliger Sekretär der Regierungspartei Nea Dimokratia und mehrere ehemalige Beamte der für die Verteilung der EU-Hilfen zuständigen Behörde, darunter ein ehemaliger Vorsitzender.Gegen sieben weitere Abgeordnete wurden die Beschuldigungen aus Mangel an Beweisen fallen gelassen, ebenso gegen zwei ehemalige Abgeordnete. Mehrere Minister sind im Zuge der Ermittlungen bereits zurückgetreten. Die Opposition verlangt wegen der Affäre eine Neuwahl.Die Beschuldigten sollen ein Netzwerk unterstützt haben, das der Anklage zufolge seit 2018 mindestens 23 Millionen Euro an EU-Hilfen veruntreute. Einige Empfänger der Agrarsubventionen hätten überhaupt keine Verbindung zur Landwirtschaft. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.