Cyberangriff: Russischer Botschafter einbestellt

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14.07.2026 14.52Online seit heute, 14.52 UhrDas Außenministerium hat heute den russischen Botschafter in Wien einbestellt. Anlass sei die jüngste Erklärung aller 27 EU-Staaten zu russischen Cyberangriffen, in der erstmals offiziell bestätigt wird, dass die russische Hackergruppe Turla hinter dem Cyberangriff auf das österreichische Außenministerium um den Jahreswechsel 2019/2020 stecke, bestätigte das Ministeriu, heute der APA einen Bericht der „Presse“. Interne Informationen mit Russland-Bezug seien abgesaugt worden.Erst nach mehreren Wochen konnten die Behörden die Attacke für beendet erklären. Turla soll vom 16. Zentrum des russischen Geheimdienstes FSB kontrolliert werden, erklärte das Außenministerium. Neben Österreich seien auch Deutschland, Finnland, Frankreich, Niederlande, Polen, Rumänien, die Slowakei und Zypern von den Cyberattacken betroffen.Man habe dem russischen Botschafter klargemacht, dass Cyberangriffe auf Österreich „inakzeptabel“ seien, sagte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS). „Cyberangriffe bedrohen unsere Sicherheit: Wenn Zahlungssysteme ausfallen, Bahnsysteme oder Krankenhäuser angegriffen werden, betrifft das jeden und jede Einzelne. Europa erlebt immer mehr solcher Attacken, und einer der Hauptakteure ist Russland“, so Meinl-Reisinger.Auch Jörg Leichtfried (SPÖ), Staatssekretär für Staatsschutz, verurteilte die russischen Cyberangriffe „aufs Schärfste“. „Sie stellen einen Angriff auf unsere Souveränität dar, mit dem langfristigen Ziel, die öffentliche Meinung zu manipulieren und somit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu destabilisieren“, so Leichtfried. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.