Werbung in Karten-App: Apple schließt ganze Branchen aus

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Apple bereitet den Start von Werbung in seiner Karten-App weiter vor und hat nun genauer festgelegt, welche Unternehmen dort nicht für sich werben dürfen. Zusätzlich zu den allgemein geltenden Werberichtlinien werden drei Kategorien vollständig aus Apple Karten ausgeschlossen.Die neuen Vorgaben finden sich in den offiziellen Werberichtlinien von Apple. Betroffen sind zum einen Dienstleistungen rund um Haus und Wohnung. Apple nennt unter anderem Installateure, Elektriker, Schlüsseldienste, Heizungs- und Klimafirmen, Schädlingsbekämpfer und Dachdecker.Handwerker bleiben zunächst außen vorDer weitgehende Ausschluss ist auffällig, weil gerade lokale Dienstleistungen bei Google Maps und in klassischen Suchmaschinen eine große Werbekategorie bilden. Apple nennt keinen konkreten Grund für die Entscheidung. Möglich ist, dass sich der Konzern zum Start auf Unternehmen mit klar überprüfbaren und von Kunden besuchten Geschäftsstandorten konzentrieren möchte.Ebenfalls nicht zugelassen werden Anzeigen für Kautions- und Bürgschaftsdienste, die in den USA die vorläufige Freilassung von Beschuldigten gegen eine finanzielle Sicherheit vermitteln. Die dritte gesondert ausgeschlossene Kategorie sind Geldautomaten für Kryptowährungen.Medizinische Anzeigen werden einzeln geprüftWerbung für Ärzte, Kliniken und andere medizinische Dienstleistungen ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Apple will entsprechende Anzeigen jedoch von Fall zu Fall prüfen. Darüber hinaus gelten die allgemeinen Apple-Ads-Regeln, die unter anderem politische Werbung, Waffen, illegale Drogen, irreführende Angebote und gewaltverherrlichende Inhalte verbieten.Apple hatte die Werbung in der Karten-App im März offiziell angekündigt. Bezahlte Einträge erscheinen künftig oberhalb der normalen Suchergebnisse und im Bereich mit vorgeschlagenen Orten. Apple will jeweils nur eine Anzeige einblenden und diese entsprechend kennzeichnen.Keine persönlichen WerbeprofileNach Angaben des Unternehmens werden für die Auswahl vor allem der eingegebene Suchbegriff, die ungefähre Position und der sichtbare Kartenausschnitt verwendet. Die besuchten Orte und Reaktionen auf Anzeigen sollen nicht mit dem Apple-Konto verknüpft werden. Alter und Geschlecht spielen bei der Auswahl ebenfalls keine Rolle.Der Start ist zunächst auf die USA und Kanada beschränkt. Apple spricht weiterhin lediglich von einer Einführung im Sommer und nennt kein genaues Datum. Wann die Reklame auch in Deutschland oder anderen europäischen Ländern erscheint, ist offen. Die technischen Grundlagen hatte Apple bereits mit iOS 26.5 in die Karten-App integriert.Karten (Kostenlos, App Store) →The post Werbung in Karten-App: Apple schließt ganze Branchen aus first appeared on iphone-ticker.de.