Auch Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) spricht sich für engmaschig betreute Wohngemeinschaften für straffällig gewordene Unmündige aus, in denen es für eine gewisse Zeit möglich ist, diese Kinder anzuhalten. In einem Interview mit der "Kronen Zeitung" (Freitagsausgabe) bzw. "krone.at" sagte sie, ihr Ressort arbeite an einer gesetzlichen Grundlage, die sie "möglichst im Herbst" vorstellen wolle. Einer Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters erteilte sie eine Absage.