17.07.2026 17.22Online seit heute, 17.22 UhrMindestens acht Menschen sind im Westen Chinas bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen. 34 weitere Personen würden noch vermisst, teilten die Behörden heute am späten Abend (Ortszeit) mit.Wie der Katastrophenschutz Stunden vorher mitgeteilt hatte, kam es am Vormittag zu einem Bergsturz in der Region Pengshui östlich der Metropole Chongqing. Das chinesische Staatsfernsehen verbreitete Aufnahmen des Berghangs, der an einer bewohnten Straße abgebrochen war.AP/MimamaEin weiteres Video zeigte Anrainer, die vor einer Staubwolke flohen. Staats- und Parteichef Xi Jinping schickte einen hohen Vertreter der Zentralregierung in die Unglücksregion, um die Aufräumarbeiten zu überwachen, berichtete das Staatsfernsehen.Unter Berufung auf die Behörden hieß es in den Staatsmedienberichten weiter, dass mehr als zehn Wohnhäuser verschüttet und Menschen eingeschlossen seien. Zehn Verschüttete seien bisher gerettet worden und sind außer Lebensgefahr.Kurz vor dem Abbruch hätten Anrainer Steinschläge bemerkt, berichtete das Staatsfernsehen weiter. Während der folgenden Evakuierung von 60 Bewohnerinnen und Bewohnern sei die Gerölllawine abgegangen, hieß es.Warum sich der Teil der Felswand löste, ist bisher unklar. Xi verlangte, die Ursache aufzuklären und Lehren daraus zu ziehen. Die Behörden schickten Hunderte Einsatzkräfte und speziell ausgebildete Retter.Mehr als 1.100 Menschen wurden um die Unglücksstelle in Sicherheit gebracht. In der Gegend wurde außerdem die Stromversorgung unterbrochen, nachdem das Geröll drei Strommasten mitgerissen hatte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.