iPhone Ultra könnte von Samsungs Titan-Display profitieren

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Im Januar sorgte Samsung Display auf der CES für einen der meistdiskutierten Display-Prototypen der Messe. Neben einem herkömmlichen Foldable-Bildschirm zeigte der Hersteller ein deutlich glatteres Display, dessen Knickstelle kaum noch zu erkennen war. Das Ausstellungsstück verschwand kurz darauf wieder vom Messestand und befeuerte damit Spekulationen über Apples erwartetes iPhone Ultra.Nun kündigt Samsung erstmals eine konkrete neue Displaystruktur für kommende Seriengeräte an. Die unter dem Namen „Flex Titanium“ vorgestellte Technik soll faltbare Bildschirme dünner, widerstandsfähiger und im Bereich der Knickstelle unauffälliger machen. Zum Einsatz kommt sie zunächst in Samsungs nächster Galaxy-Foldable-Generation.Titan ersetzt die klassische KunststofffolieDirekt unter dem OLED-Panel sitzt eine extrem dünne Folie aus einer Titanlegierung. Laut Samsung besitzt diese die 20-fache mechanische Steifigkeit der bislang verwendeten Polymerfolie, misst aber nur rund ein Drittel der Dicke eines menschlichen Haars. Damit soll sie das empfindliche Display besser gegen Druck und Stöße abstützen, ohne dessen Faltbarkeit einzuschränken.Darunter liegt eine weitere flexible Titanplatte. Speziell angeordnete Mikroöffnungen ermöglichen es, die Platte enger mit dem Displaymodul zu verbinden und Luftspalte im Bereich der Verklebung zu vermeiden. Im aufgeklappten Zustand soll der Bildschirm dadurch stabiler und gleichmäßiger aufliegen. Neue organische Materialien sollen zudem den Energiebedarf reduzieren.Weniger Falte statt völlig faltenfreiGanz verschwunden ist die typische Displayfalte damit offenbar noch nicht. Samsung spricht bewusst nur von einer reduzierten Sichtbarkeit. Das ist ein kleiner Unterschied zum im Januar gezeigten „Advanced Crease-less“-Prototyp, der nahezu faltenlos wirkte. Ob beide Entwicklungen technisch direkt zusammenhängen, bestätigt der Hersteller nicht.Die neue Technik soll bei Samsungs kommenden Foldables debütieren. Weitere Details will der Konzern am 22. Juli im Rahmen seines nächsten Galaxy-Unpacked-Events nennen. Erwartet werden dort unter anderem neue Fold-Modelle, bei denen sich Flex Titanium erstmals im Alltag bewähren muss.Apple könnte ebenfalls profitierenFür iPhone-Nutzer ist die Ankündigung interessant, weil Samsung Display als wahrscheinlicher Lieferant für Apples erstes faltbares Smartphone gilt. Das Gerät wird in der Gerüchteküche als iPhone Ultra oder iPhone Fold gehandelt und könnte noch in diesem Herbst vorgestellt werden.Wir hatten bereits im Januar über das auffällig glatte CES-Display berichtet. Aus dem Zubehörumfeld liegen uns zudem bereits voraussichtliche Abmessungen des Klapp-iPhones vor. Aufgeklappt soll es mit einem 7,76 Zoll großen Bildschirm fast die Fläche eines iPad mini erreichen.Ob Apple tatsächlich Flex Titanium oder eine eigens angepasste Variante davon erhält, bleibt offen. Die neue Struktur zeigt jedoch, dass Samsung eines der größten Probleme aktueller Foldables gezielt angeht: Der Bildschirm soll sich weiterhin tausendfach falten lassen, im geöffneten Zustand aber möglichst wenig daran erinnern.The post iPhone Ultra könnte von Samsungs Titan-Display profitieren first appeared on iphone-ticker.de.