18.07.2026 23.06Online seit heute, 23.06 UhrDer künftige britische Premierminister Andy Burnham will nach seinem Amtsantritt am Montag die umstrittenen Pläne der Regierung für einen digitalen Personalausweis kippen. Die für das Projekt vorgesehenen Mittel sollen stattdessen für andere Prioritäten wie die Entlastung bei den Lebenshaltungskosten verwendet werden, teilte sein Büro heute mit.Keir Starmer hatte das Vorhaben im September vorgestellt, um die illegale Migration einzudämmen und dem Aufstieg der rechtspopulistischen Partei Reform UK entgegenzuwirken. Nach öffentlicher Kritik hatte er die Ausweispflicht im Jänner jedoch wieder verworfen. Die Kosten für das Projekt wurden auf rund 1,8 Milliarden Pfund (2,1 Milliarden Euro) geschätzt.Burnham war am Freitag zum Parteichef gewählt worden und löst nun den unbeliebten Starmer als siebenter britischer Premierminister binnen eines Jahrzehnts ab. In Großbritannien gibt es seit dem Zweiten Weltkrieg keine Personalausweise mehr. Die Bürger weisen sich üblicherweise mit ihrem Reisepass oder Führerschein aus. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.