19.07.2026 13.21Online seit heute, 13.21 UhrEin Waldbrand rund hundert Kilometer nördlich von Spaniens Hauptstadt Madrid hat mehr als 13.000 Hektar Fläche zerstört. Mehr als 700 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, wie die Behörden der Region Kastilien-La Mancha heute mitteilten. Mehrere hundert Feuerwehrleute seien im Einsatz. Todesopfer gibt es bisher keine.Das Feuer war am Donnerstag in einem bewaldeten und bergigen Gebiet der Provinz Guadalajara ausgebrochen. Es wütete auch im Nationalpark Sierra Norte, in dem gefährdete Arten von Adlern, Wölfen und Schmetterlingen beheimatet sind.Bereits am Mittwoch war in der Nähe von Saragossa im Nordosten Spaniens ein Feuer ausgebrochen, das fast 16.000 Hektar Fläche zerstörte. Nach Angaben der Regionalregierung von Aragonien vom Wochenende war die Lage „noch lange nicht unter Kontrolle“. Auch bei diesem Feuer wurden keine Opfer verzeichnet.Spanien ist stark von der Klimakrise betroffen. Seit einigen Jahren gibt es regelmäßig lang anhaltende Hitzewellen. Fachleuten zufolge verstärkt der menschengemachte Klimawandel die Länge, Intensität und Häufigkeit extremer Hitze, die wiederum günstige Bedingungen für die Ausbreitung von Waldbränden schafft und die Löscharbeiten erschwert.