IEA warnt vor Abhängigkeit bei wichtigen Rohstoffen

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16.07.2026 07.48Online seit heute, 7.48 UhrAngesichts zunehmender Risiken bei der Versorgung mit wichtigen Rohstoffen hat die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris die Industriestaaten zu Maßnahmen für vielfältige und auch bei Krisen verlässlichen Lieferketten aufgerufen.In einem zunehmend komplexen geopolitischen Umfeld seien für die Industrie wichtige Mineralien und Seltenerdmetalle in den Vordergrund der Energie-, Wirtschafts- und nationalen Sicherheitsagenda der Länder gerückt, heißt es im aktuellen Jahresbericht zur globalen Versorgung mit wichtigen Rohstoffen.Marktkonzentration gestiegenDabei habe sich in diesem Bereich die geografische Konzentration der Lieferketten weiter verstärkt, schreibt die IEA. In den letzten zwei Jahren entfielen auf die führenden Verarbeiter dieser Rohstoffe – Indonesien bei Nickel und China bei anderen wichtigen Energiemineralien – mehr als drei Viertel des gesamten Wachstums bei der Verarbeitung.Bei weiteren Rohstoffen, darunter Mangan, Nickel und Graphit, stamme praktisch das gesamte Angebotswachstum in diesem Zeitraum von einem marktbeherrschenden Anbieter, teilte die IEA mit. Exportbeschränkungen führten inzwischen dazu, dass diese hohe Konzentration zu einer wirtschaftlichen Herausforderung werde.IEA: Staatliche Maßnahmen zahlen sich ausEs zahle sich aus, dass Regierungen eine aktivere Rolle bei der Unterstützung des Ausbaus und der Diversifizierung der Versorgung mit kritischen Mineralien übernähmen, etwa mit öffentlichen Finanzzusagen, so die Energieagentur weiter. Bei der Veredelung von Seltenerdmetallen führten neue Projekte in den USA und Produktionssteigerungen in etwa Malaysia dazu, dass der Marktanteil des jeweils führenden Anbieters sinke.Auch wenn eine diversifizierte Versorgung mit höheren Kosten verbunden sein könnte, lasse sich dies in Zeiten geopolitischer Unsicherheit als eine Form der wirtschaftlichen Absicherung gegen erhebliche Versorgungsrisiken betrachten. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.