macOS 27: Apple listet Intel-Apps direkt in den Einstellungen

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Apple macht es unter macOS 27 einfacher, Anwendungen aufzuspüren, die weiterhin auf Intel-Code angewiesen sind. In den Systemeinstellungen findet sich unter „Allgemein“ und „Info“ ein eigener Bereich für Intel-basierte Apps. Dort führt das System Programme auf, die zuletzt verwendet wurden oder an üblichen Speicherorten installiert sind. Über ein Zusatzmenü lassen sich die betreffenden Apps im Finder anzeigen oder in den Papierkorb verschieben.Die Übersicht ergänzt die Kontrolle über den Finder. Im Informationsfenster einer App zeigt macOS weiterhin an, ob sie nur für Intel-Prozessoren, als Universal-Version oder speziell für Apple-Prozessoren erstellt wurde. Auch einzelne Komponenten innerhalb einer bereits angepassten Anwendung können noch Intel-Code enthalten.macOS 28 beendet die breite Rosetta-NutzungApple verbindet die neue Übersicht mit einer Warnung. Beim Start betroffener Programme kann macOS darauf hinweisen, dass die Unterstützung für Intel-basierte Apps ausläuft und die Anwendung oder eine verwendete Komponente unter macOS 28 nicht mehr funktionieren wird. Apple nennt damit ausdrücklich die nächste große macOS-Version.Rosetta bleibt auf Macs mit Apple-Prozessoren unter macOS 27 und älteren Systemversionen verfügbar. Mit macOS 28 steht die Übersetzungsschicht jedoch nur noch für bestimmte ältere und nicht mehr gepflegte Spiele bereit, die auf Intel-Frameworks angewiesen sind. Für reguläre Anwendungen empfiehlt Apple deshalb den Wechsel auf eine Universal-Version oder eine Ausgabe für Apple-Prozessoren.Damit wird der bereits laufende Übergang konkreter. Unter macOS 27 wird Rosetta bei der Systemaktualisierung zunächst entfernt, kann derzeit aber weiterhin nachinstalliert werden.Auch Plug-ins und Hilfskomponenten kontrollierenFür Anwender reicht es nicht immer aus, nur die eigentliche App zu prüfen. Intel-Code kann auch in Plug-ins, Erweiterungen, Updatern oder anderen Zusatzmodulen stecken. Solche Abhängigkeiten sind bereits bei Werkzeugen wie Rosetta Check ein Schwerpunkt, das neben Apps auch zusätzliche Komponenten untersucht.Apple verweist für Aktualisierungen auf den App Store, die Webseite des Entwicklers oder eine in der Anwendung integrierte Update-Funktion. Separat installierte Erweiterungen und Plug-ins müssen gegebenenfalls ebenfalls aktualisiert werden.Rosetta selbst arbeitet weiterhin im Hintergrund. Unter macOS 27 oder älter lässt sich die Übersetzungsschicht beim Öffnen einer Intel-App installieren. Alternativ ist die Installation über das Terminal möglich. Universal-Apps können zudem eine Einstellung anbieten, mit der sie gezielt über Rosetta gestartet werden, etwa um Intel-Erweiterungen weiter zu verwenden.★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag macOS 27: Apple listet Intel-Apps direkt in den Einstellungen wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.