06.10.2026 14.26Online seit heute, 14.26 UhrDie Verhandlungen der Regierungsparteien mit der Opposition über die Wehrpflichtreform sind vorerst festgefahren. Für die FPÖ bleibt die Verlängerung des Zivildiensts der Knackpunkt, wofür ja eine Zweidrittelmehrheit und somit eine der beiden Oppositionsparteien notwendig ist.Hier orte er keinerlei weitere „Verhandlungsbereitschaft“ der Regierungsfraktionen, wie Wehrsprecher Volker Reifenberger heute sagte. Bei dem Punkt, bei dem es eine Zustimmung einer der beiden Oppositionsparteien braucht, nämlich dem Wehrersatzdienst, gebe es „gar kein Entgegenkommen in allen wesentlichen Punkten“.FPÖ: Regierung hat sich „einzementiert“Aus Sicht der Freiheitlichen ist eine gleichzeitige Verlängerung des Zivildiensts nötig und nicht wie von der Regierung vorgesehen erst dann, wenn sich zu wenige zum Wehrdienst melden.Zwar seien noch andere Punkte offen, bei denen man aus blauer Sicht mehr oder weniger Verhandlungsbereitschaft erkenne, aber eben nicht beim „einzigen Punkt, wo wir nicht drüberspringen können“. Hier hätten sich alle Regierungsfraktionen „einzementiert“.Auch Grüne unzufriedenAuch die Grünen wollten vorerst nicht weiter mit den Regierungsfraktionen verhandeln. Weitere Gespräche seien erst möglich, wenn das Gesetz in Begutachtung ist. Wie Wehrsprecher David Stögmüller gegenüber der APA sagte, habe die Öffentlichkeit ein Recht darauf zu erfahren, worüber verhandelt wird.