06.10.2026 23.37Online seit gestern, 23.37 UhrDie US-Amerikanerin Christa Pike, die in der vergangenen Woche einen Hinrichtungsversuch im Bundesstaat Tennessee überlebt hatte, ist nach Angaben ihrer Anwälte wieder bei Bewusstsein und ansprechbar.Die 50-Jährige werde weiter intensivmedizinisch behandelt, ihre Prognose sei noch unklar, mindestens sei aber mit einer langen Genesungszeit zu rechnen, hieß es gestern.Pike habe bei dem Hinrichtungsversuch schwere Schäden an den Armen erlitten, sagten die Anwälte. Dennoch sei sie weiterhin mit Handschellen und Fußfesseln an das Krankenhausbett gefesselt.Ihre Erholung sei „medizinisch beispiellos“, hieß es in der Stellungnahme. Pike war nach Angaben ihrer Anwälte zuvor bewusstlos gewesen und wurde in einem Krankenhaus im Raum Nashville im Bundesstaat Tennessee künstlich beatmet.Pike waren am vergangenen Mittwochabend nach Angaben der Behörden die im Hinrichtungsprotokoll vorgesehenen zwei Dosen des Mittels Pentobarbital verabreicht worden. Dennoch lebte sie weiter. Zeugen berichteten, sie hätten sie noch längere Zeit schwer atmen hören können.Schließlich wurde sie mit einem Krankenwagen in eine medizinische Einrichtung außerhalb des Gefängnisses gebracht.