Amazfit T-Rex Dual Solar: Erste AMOLED-Smartwatch mit zwei Solarmodulen vorgestellt

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Outdoor-Uhren jenseits der 500 Euro sind längst keine Seltenheit mehr. Die Apple Watch Ultra 3 und Garmins Enduro 3 machen es vor. Nun steigt auch Amazfit in diese Preisklasse ein und bringt mit der T-Rex Dual Solar die nach eigenen Angaben weltweit erste AMOLED-Smartwatch auf den Markt, die gleich zwei unabhängige Solarmodule verbaut. Das Versprechen: bis zu 51 Tage Akkulaufzeit, ohne je ein Ladekabel zu sehen. Gedacht ist die Uhr für Langstreckenwanderer und Expeditions-Enthusiasten, die über Tage hinweg abseits jeder Steckdose unterwegs sind.Zwei Solarmodule, zwei SzenarienDas Konzept hinter dem Dual-Solar-System ist schnell erklärt. Ein Solarpanel aus Keramikglas sitzt direkt im Display und erzeugt Strom, solange die Uhr am Handgelenk getragen wird. Das zweite, größere Modul befindet sich auf der Gehäuserückseite und kommt bei Pausen zum Einsatz: Uhr abnehmen, Boden zur Sonne ausrichten, fertig.Laut Amazfit reichen bereits drei Stunden mäßiges Sonnenlicht bei rund 50.000 Lux, um die Laufzeit merklich zu verlängern: Das vordere Panel allein steigert die Nutzungsdauer von 25 auf 34 Tage, beide Module zusammen sollen bis zu 51 Tage ermöglichen. Selbst im intensiven Sportmodus klettert die Laufzeit nach Herstellerangaben von 48 auf 57 Stunden. Besonders bemerkenswert: Eine komplett entladene Uhr lässt sich laut Amazfit allein per Sonnenlicht wieder in Betrieb nehmen.Titangehäuse und 3.000 Nits unter SaphirglasUnter der Haube steckt ein 1,32 Zoll großes AMOLED-Display, das eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits erreicht und von Saphirglas geschützt wird. Beim Gehäuse setzt Amazfit auf Titan der Güteklasse 5 – dasselbe Material, das auch Apple bei der Watch Ultra 3 verwendet. Mit 69 Gramm ohne Armband liegt die T-Rex Dual Solar nah an Garmins Enduro 3 mit ihren 63 Gramm. Die Uhr ist bis 50 Meter Tiefe wasserdicht, funktioniert laut Datenblatt bei Temperaturen bis minus 30 Grad Celsius und erfüllt Amazfit zufolge militärische Robustheitsstandards. Eine integrierte LED-Taschenlampe liefert bis zu 300 Lux im Boost-Modus, ein SOS-Blinkmodus ergänzt die Ausstattung für Notfälle.Offline-Karten, Satelliten und NFC-ZahlungFür die Navigation greift die T-Rex Dual Solar auf sechs Satellitensysteme zurück, darunter GPS und Galileo. Offline-Karten mit Höhenlinien, Turn-by-Turn-Navigation, herunterladbare topografische Karten und Skikarten gehören zum Funktionsumfang. Die europäische Version unterstützt zudem kontaktloses Bezahlen per NFC, allerdings wird via Zepp Pay nach wie vor nur die UK-Bank Curve unterstützt.Training und Gesundheit über die Zepp-AppDie Uhr deckt sowohl Ausdauer- als auch Krafttraining ab und überwacht zahlreiche Trainings- und Erholungskennzahlen. Die Zepp-App liefert detaillierte Analysen zu Ermüdung, Erholung und Fitnesslevel. Ergänzende Funktionen wie „Training Balance“ und „Weekly Focus“ helfen, das Verhältnis von Kraft- und Ausdauereinheiten im Blick zu behalten. Über den Zepp-Store stehen außerdem Hunderte Erweiterungen bereit, darunter Tools zur Schätzung der Ankunftszeit beim Laufen oder ein Biometric Anomaly Detector, der körperliche Belastungsanzeichen erkennen soll. Die Überwachung der Blutsauerstoffsättigung rundet das Paket ab – ein Wert, der besonders bei Unternehmungen in großen Höhenlagen relevant wird.Preis und VerfügbarkeitDie Amazfit T-Rex Dual Solar ist seit dem 22. September über die europäische Amazfit-Website und bei ausgewählten Handelspartnern vorbestellbar. Die UVP liegt bei 649,90 Euro. Damit positioniert sich der Hersteller klar in der Oberliga: Die Apple Watch Ultra 4 startet bei 899 Euro UVP und ist im Handel ab rund 850 Euro zu haben, Garmins Enduro 3 lag zum Launch bei etwa 900 Euro. Wirklich günstiger ist die Amazfit-Neuheit also nicht, aber wer eine durchdachte Solarlösung für echte Mehrtagestouren sucht, bekommt hier eine interessante Alternative.Der Beitrag Amazfit T-Rex Dual Solar: Erste AMOLED-Smartwatch mit zwei Solarmodulen vorgestellt erschien zuerst auf Apfelpage.