06.10.2026 17.17Online seit heute, 17.17 UhrGegen den Ex-Politiker und Autor Peter Pilz ist ein neues Ermittlungsverfahren eröffnet worden. Es geht um den Verdacht der Falschaussage in einem Ermittlungsverfahren sowie in einem U-Ausschuss.Zudem wird ihm Verunglimpfung der Staatsanwaltschaft Krems in der Causa um Ex-Justizsektionschef Christian Pilnacek vorgeworfen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Linz bestätigte einen Bericht des „Kurier“ (Onlineausgabe). Im Juni seien beide Verfahren nach Linz delegiert worden.Der Verdacht der Beleidigung geht auf das Jahr 2025 zurück, als Pilz u. a. die Staatsanwaltschaft Krems als „Schlafanwaltschaft“ verunglimpft habe, so die Sprecherin weiter.Die schwerwiegenderen Vorwürfe der Falschaussage betreffen die Jahre 2019 und 2022. Noch als Nationalratsabgeordneter soll Pilz 2018 vom damaligen Eurofighter-Staatsanwalt (und heutigen Richter) Michael Radasztics von einer heiklen Weisung erfahren haben. Das habe Pilz 2019 aber sowohl als Zeuge im Strafverfahren gegen Radasztics als auch 2022 im Eurofighter-U-Ausschuss bestritten.Derzeit befinde man sich mitten in den Ermittlungen. Der Tatverdacht werde inhaltlich geprüft. Auf Falschaussage stehen bis zu drei Jahre Haft. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.