Mir fällt hier auf r/finanzen immer wieder dasselbe Muster auf: Jemand beschwert sich über sein Gehalt oder darüber, dass er finanziell kaum vorankommt, und die Antworten sind dann meistens: „Falscher Beruf.“ „Niedriglohnsektor.“ „Hättest halt was anderes gelernt.“ „Mit der Ausbildung war doch klar, dass du nicht viel verdienen wirst.“ Okay. Aber mal ganz ehrlich. Welcher Beruf ist denn heutzutage tatsächlich gut bezahlt UND halbwegs stabil? Und ich meine damit nicht „werde Arzt, wenn du bereit bist 10+ Jahre Ausbildung und extreme Arbeitszeiten in Kauf zu nehmen“ oder „gründe ein Unternehmen, dann kannst du theoretisch Millionen verdienen“. Ich meine einen ganz normalen Beruf, den ein durchschnittlicher Mensch mit einer vernünftigen Ausbildung oder einem Studium erlernen kann und bei dem man sagen kann: ordentliches Gehalt gute Jobsicherheit auch in 20 Jahren noch gefragt normale Arbeitszeiten keine komplette körperliche Zerstörung Was wäre das konkret? Elektrotechnik? Maschinenbau? Pflege? Öffentlicher Dienst? IT? Steuerberater? Ingenieur? Handwerk? Finanzbereich? Denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier im Nachhinein immer so getan wird, als hätte jeder mit 18 ganz genau wissen können, welcher Beruf 15 Jahre später noch gefragt ist und gut bezahlt wird. Gleichzeitig liest man überall von Fachkräftemangel, während manche Mangelberufe trotzdem keine überragenden Gehälter bieten. Bin 21 und verdiene 2k netto im öffentlich dienst btw.. Habe eine Ausbildung und Abi. Und bitte keine „werde Unternehmer“ Antworten. Ich rede von einem normalen Angestelltenberuf.   submitted by   /u/armin171005   to   r/Finanzen [link]   [comments]