Der Onlinedienst Discord hat Livestreams und Videoanrufe in Brasilien ausgesetzt, nachdem ein Mädchen während einer solchen Übertragung mutmaßlich zum Suizid angestiftet worden war. Das US-Unternehmen komme damit einer Anordnung der Nationalen Datenschutzbehörde Brasiliens (ANPD) nach, teilte der Discord-Mitgründer Stanislav Vishnevskiy am Montag in einem Blog-Eintrag mit. "Bildschirmfreigabe und Videoanrufe" seien für brasilianische Nutzer "ab sofort nicht mehr verfügbar".