14.08.2026 06.45Online seit heute, 6.45 UhrEine Drohne ist in den lettischen Luftraum eingedrungen und von Kampfjets eines NATO-Partnerstaats abgeschossen worden. Der Luftalarm sei damit aufgehoben, teilte das lettische Militär in der Nacht auf heute auf der Plattform X mit.Zuvor hatten die Streitkräfte die Menschen in dem Baltenstaat aufgerufen, sich nicht im Freien aufzuhalten und sich in Sicherheit zu bringen.Das Militär machte zunächst keine genauen Angaben zur Herkunft des unbemannten Fluggeräts über der Region Balvi. Die Armee sprach aber von einer ausländischen Drohne, die infolge von Russlands elektronischer Kampfführung in den lettischen Luftraum geraten sei. Damit lag nahe, dass es sich um eine abgewehrte ukrainische Drohne gehandelt haben könnte.Finnland richtete Sperrzone einFinnland richtete indes im östlichen Golf des Landes als Vorsichtsmaßnahme vor möglichen Drohnen eine vorübergehende Sperrzone für den Luft- und Schiffsverkehr ein. In der Nacht hatte Russland nach Angaben des regionalen Gouverneurs Alexander Drosdenko 15 Drohnen in der Region Leningrad abgeschossen, wie dieser auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilte.Das Gebiet grenzt an Finnland und Estland und schließt die Millionenmetropole St. Petersburg ein, die ein wichtiger Exportknotenpunkt des Landes ist.Die nördlichen NATO-Nachbarn Russlands verschärfen derzeit die Sicherheitsvorkehrungen rund um Staudämme, Kraftwerke und Erdgasinfrastruktur. Hintergrund ist die wachsende Sorge, dass die Regierung in Moskau einen Angriff unter falscher Flagge mit ukrainischen Drohnen auf diese Einrichtungen inszenieren könnte.Schwerer russischer Bombenangriff auf KramatorskDurch einen russischen Bombenangriff auf die frontnahe Stadt Kramatorsk in der Ostukraine wurden unterdessen nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen verletzt.Es gebe bisher einen Toten, teilte der Militärverwalter des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram mit. Seinen Angaben zufolge wurde die Stadt achtmal aus der Luft angegriffen, mutmaßlich mit Gleitbomben. In einem großen Wohnblock sei ein Brand ausgebrochen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.