Fünf Jahre nach ihrer gewaltsamen Machtübernahme in Afghanistan warnen Stimmen aus Zivilgesellschaft und Politik vor einer „Normalisierung“ der radikalislamischen Taliban. Gespräche mit EU-Staaten wie Österreich über Abschiebungen würden das Regime de facto legitimieren, so der Vorwurf. Gleichzeitig kollabiert Afghanistan humanitär: Millionen Kinder hungern, die Gesundheitsversorgung bricht zusammen, und eine systematische „Gender-Apartheid“ verdrängt Frauen aus dem öffentlichen Leben.