19.08.2026 14.31Online seit heute, 14.31 UhrIm Zusammenhang mit den Anschlägen auf die „Nord Stream“-Pipelines im September 2022 ist ein weiterer Verdächtiger gefasst worden. Die deutsche Bundesanwaltschaft ließ den Mann in Kroatien von dortigen Beamten festnehmen, wie die Behörde heute mitteilte. Sie wirft dem Ukrainer das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vor. Bei den Anschlägen gab es schwere Schäden an der direkten Verbindung für russische Erdgasexporte nach Deutschland und anderswo in Europa.Wolodymyr Z. war bereits im Herbst 2025 in Polen festgenommen worden. Die polnische Justiz lehnte den deutschen Auslieferungsantrag damals ab, der Ukrainer kam frei. Laut Bundesanwaltschaft – Deutschlands oberster Anklagebehörde – soll der Mann als ausgebildeter Taucher an den Tauchgängen in der Ostsee beteiligt gewesen sein, bei denen die Sprengsätze an den Gasleitungen platziert wurden.Der Zugriff sei in der kroatischen Stadt Pula erfolgt, teilte die deutsche Bundesanwaltschaft mit. Z. werde des gemeinschaftlichen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, der verfassungsfeindlichen Sabotage sowie der Zerstörung von Bauwerken verdächtigt. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.