Apple ändert Abfrage zu Werbe-Tracking in der EU

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17.08.2026 11.00Online seit heute, 11.00 UhrApple nimmt nach Kritik von Wettbewerbshütern und Gegenwind aus der Werbebranche Änderungen an der Tracking-Abfrage auf iPhones innerhalb der EU vor. Zugleich endet damit eine Untersuchung der Funktion durch das deutsche Bundeskartellamt.Mit der Abfrage können Nutzerinnen und Nutzer Apps verbieten, ihre Aktivitäten bei anderen Diensten zu Werbezwecken zu erfassen. Aus der Werbeindustrie gab es Widerstand dagegen, Apple verwies auf ein Recht der Nutzer auf Datenschutz.Zu den Änderungen gehört, dass das Wort „Tracking“ auf der Auswahlseite nicht mehr vorkommt. Außerdem bekommen die App-Betreiber die Möglichkeit, Nutzer nach einem Jahr wieder nach einer Erlaubnis zu fragen, deren Aktivität bei anderen Anwendungen und Websites zu verfolgen.Im vergangenen Herbst hatte der Konzern gewarnt, er könne sich gezwungen sehen, wegen Wettbewerbsuntersuchungen die Tracking-Abfrage auf iPhones in einigen europäischen Ländern aufgeben. Nun hieß es von Apple, man habe mit dem den europäischen Wettbewerbsbehörden sowie der EU-Kommission zusammengearbeitet, um Änderungen zu erarbeiten, die die verschiedenen Verfahren gemeinsam beilegten.Das deutsche Bundeskartellamt kam im Februar 2025 zur vorläufigen Einschätzung, dass die Ausgestaltung der Funktion gegen Missbrauchsvorschriften verstoßen könnte. Die Behörde verwies unter anderem darauf, dass die Anforderungen nur für andere App-Anbieter gälten, aber nicht für Apple. Der Konzern betonte, seine eigenen Apps sammelten keine Daten in Anwendungen anderer Anbieter.