17.08.2026 10.43Online seit heute, 10.43 UhrNeue Konjunkturdaten aus China signalisieren einen verhältnismäßig schwachen Start ins dritte Quartal. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe wurde im Juli nur um 4,5 Prozent hochgefahren, wie heute aus staatlichen Daten hervorging.Im Juni gab es ein Wachstum von 5,3 Prozent, die Fertigung wurde im Juli durch ungewöhnlich heftige Extremwetterereignisse beeinträchtigt: Drei Taifune trafen auf Land, und in den Industriezentren im Osten und Süden Chinas mussten Wohngebiete mit Millionen von Menschen evakuiert werden.Auch die Einzelhandelsumsätze, die im Juli normalerweise kräftig von den Ausgaben der Touristen und Touristinnen profitieren, blieben hinter den Erwartungen der Experten zurück: Sie stiegen lediglich um 0,6 Prozent. Erwartet wurde ein Plus von 1,5 Prozent, nach einem Plus von einem Prozent im Juni.Die Führung Chinas versucht, die Wirtschaft unter anderem mit einer Prämie für den Austausch von Altfahrzeugen und -geräten anzukurbeln. Der Autoabsatz im Juli ging nach den unlängst vorgelegten Daten den zehnten Monat in Folge zurück.Das steht im Kontrast zum starken Exportgeschäft, mit dem die Hersteller die Schwäche auf ihrem Heimatmarkt auszugleichen versuchen. Auch der heimische Immobiliensektor bleibt weiter ein Sorgenkind der chinesischen Wirtschaft.