20.08.2026 06.51Online seit heute, 6.51 UhrDer Gründer des insolventen chinesischen Immobilienriesen Evergrande, Xu Jiayin, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Dieses Urteil verkündete heute das zuständige Gericht in Schenzhen im Onlinedienst WeChat. Xu würden zudem lebenslänglich alle politischen Rechte entzogen, sein gesamtes persönliches Eigentum werde beschlagnahmt. Evergrande wurde vom Gericht zudem zu einer Milliardenzahlung verurteilt.Xu war unter anderem Korruption, Finanzbetrug, Untreue und Unterschlagung vorgeworfen worden. Laut früheren Gerichtsangaben hatte er sich in dem Prozess „schuldig bekannt und Reue gezeigt“.Evergrande war der größte Immobilien- und Baukonzern der Volksrepublik. Sein Niedergang steht exemplarisch für die Probleme des Sektors: Er war dank jahrzehntelanger rasanter Urbanisierung und steigender Lebensstandards stark gewachsen und dann unter einer zu großen Kreditlast kollabiert. 2021 meldete Evergrande Insolvenz an. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.