Nachdem Meta seinen KI-Assistenten bislang vor allem über WhatsApp, Instagram, Facebook und die Webseite angeboten hat, steht Meta AI jetzt auch als eigenständige Desktop-Anwendung für den Mac bereit. Die erste Version trägt noch den Beta-Hinweis und richtet sich an Macs mit Apple-Prozessor und mindestens macOS 15.Ganz überraschend kommt der Schritt nicht. Bereits Anfang 2025 hatten wir darüber berichtet, dass Meta eine eigenständige KI-App vorbereitet. Die neue Mac-Version geht jedoch über einen einfachen Zugang zum Chatbot hinaus und integriert sich deutlich stärker in macOS.Per Wahltaste-Leertaste jederzeit erreichbarMit der Tastenkombination Wahltaste-Leertaste lässt sich Meta AI über jeder gerade verwendeten Anwendung einblenden. Die App kann zudem als systemweite Diktierhilfe dienen: Eine weitere Tastenkombination startet die Spracheingabe und setzt den erkannten Text anschließend direkt in Mail, Dokumente, Code-Editoren oder andere Programme ein.Andere Mac-Fenster als Kontext verwendenBesonders interessant ist die Möglichkeit, ein geöffnetes Mac-Fenster direkt an eine Unterhaltung anzuhängen. Nach Freigabe der Bedienungshilfen und Bildschirmaufnahme kann Meta AI den sichtbaren Text auswerten und einen Screenshot erstellen. So lassen sich beispielsweise Inhalte erklären, zusammenfassen oder weiterverarbeiten. Den Mac selbst steuern kann Meta AI darüber bislang nicht.In der Seitenleiste finden sich außerdem erzeugte Medien, sogenannte Artifacts, geplante Aufgaben, der Gesprächsverlauf und ein Bereich zur Personalisierung. Wiederkehrende Briefings und Erinnerungen gehören ebenfalls zum Funktionsumfang. Grundlage ist Metas aktuelles Muse-Spark-Modell, das verstärkt auf Planung und die Ausführung mehrstufiger Aufgaben ausgelegt ist.Damit wird der KI-Markt auf dem Mac noch dichter. Erst vor wenigen Tagen hatten wir mit Muse Code auch Metas neuen KI-Programmierer vorgestellt. Mit der Desktop-App richtet sich Meta nun deutlich breiter an Mac-Nutzer.Der Beitrag Meta AI landet als eigenständige App auf dem Mac wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.