Freiwilliges Soziales Jahr: Diakonie fürchtet um Anerkennung

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17.08.2026 06.41Online seit heute, 6.41 UhrSozialorganisationen fürchten um die Anrechenbarkeit des Freiwilligen Sozialjahrs (FSJ) auf den Zivildienst. Im Zuge der Verhandlungen zu den Änderungen beim Zivildienst nach der Regierungseinigung zur Wehrdienstreform könnte dieser eingeschränkt werden, so die Befürchtung.Die Abschaffung der Anrechenbarkeit wäre ein „falsches Signal für engagierte junge Männer“, argumentierte etwa die Diakonie. Auch eine Verlängerung wäre kontraproduktiv, hieß es laut einem Bericht der APA von heute.Bauer: Verhandlungen laufen nochEntscheidung dazu sei noch keine gefallen, hieß es aus dem Büro der für den Zivildienst zuständigen Ministerin Claudia Bauer (ÖVP) auf. Dieser Aspekt sei noch in Verhandlung.Nach der Einigung der Regierungsparteien für eine Wehrdienstreform brauchen ÖVP, SPÖ und NEOS noch eine der beiden Oppositionsparteien für die Änderungen beim Zivildienst, handelt es sich dabei doch um eine Zweidrittelmaterie. Sowohl Freiheitliche als auch Grüne haben sich bis dato aber zurückhaltend gezeigt.Diakonie warnt vor negativen FolgenDie Diakonie blickt „mit großer Sorge“ auf Pläne, die Anrechenbarkeit des Freiwilligen Sozialjahres auf den Zivildienst abzuschaffen. Damit würden die Bemühungen konterkariert, junge Männer für Sozialberufe zu gewinnen.Mehr als 70 Prozent der FSJ-Absolventen entscheiden sich im Anschluss für eine Tätigkeit im Sozial- oder Pflegebereich, so die Diakonie. Es sei „widersprüchlich, junges Engagement fördern zu wollen, während man gleichzeitig Hürden für jene aufbaut, die bereit sind, sich für andere einzusetzen“.Bauer hat wiederholt anklingen lassen, dass sie sich Änderungen bei der Anerkennung des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) als Zivildienst vorstellen kann. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.