Erste Schätzung: Milliardenschäden bei Erdbeben in Kolumbien

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18.08.2026 10.08Online seit heute, 10.08 UhrDas heftige Erdbeben in Kolumbien hat laut einer ersten Schätzung Milliardenschäden in dem südamerikanischen Land angerichtet.Die Gesamtschäden in den betroffenen Regionen im Westen des Landes beliefen sich auf etwa 30 Billionen Pesos (etwa 8,3 Milliarden Euro), teilte der erst seit eineinhalb Wochen amtierende Präsident Abelardo de la Espriella gestern (Ortszeit) in einer Videoansprache mit. Unterdessen versprach Kolumbiens Popstar Shakira Hilfe für zerstörte Schulen.An Gebäuden seien Schäden in Höhe von etwa 24,5 Billionen Pesos (etwa 6,8 Milliarden Euro) entstanden, an Infrastruktur in Höhe von 5,5 Billionen Pesos (etwa 1,5 Milliarden Euro), berichtete de la Espriella.Es handle sich um eine Schätzung eines privaten Unternehmens. Knapp 27.000 Wohnhäuser seien zerstört, mehr als 120.000 seien beschädigt worden. „Stellen Sie sich das Ausmaß der Katastrophe vor“, sagte der Präsident.Popstar Shakira will nach dem schweren Erdbeben in ihrem Heimatland Kolumbien finanzielle Hilfe beim Wiederaufbau zerstörter Schulen leisten. Gemeinsam mit dem US-Philanthropen Howard Buffett besuchte die Sängerin gestern das schwer betroffene Departamento Choco an der Pazifikküste – genau eine Woche nach dem heftigen Beben.Bei dem Erdbeben der Stärke 7,4 am 10. August waren mehr als 2.800 Schulen im ganzen Land beschädigt worden, viele davon in Choco. Dort lebt vorwiegend eine afrokolumbianische und indigene Bevölkerung.