Gespräche über Agrarhilfen werden diese Woche fortgesetzt

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17.08.2026 12.26Online seit heute, 12.26 UhrDie Gespräche über Agrarhilfen wegen der Rekorddürreschäden sollen diese Woche fortgesetzt werden. Auf Ministerebene sind für heute keine Verhandlungen angesetzt, es gebe aber laufend interne Abstimmungen, hieß es aus dem Büro von Staatssekretärin und Regierungskoordinatorin Michaela Schmidt (SPÖ).Gegenfinanzierung als BaustelleZuletzt spießte es sich vor allem an der Gegenfinanzierung der Hilfen, SPÖ und NEOS pochen außerdem auf die Vorlage des Klimagesetzes. Am vergangenen Freitag waren Verhandlungen zwischen Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP), Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ), Regierungskoordinatorin Schmidt sowie der NEOS-Abgeordneten Karin Doppelbauer noch ohne Einigung geblieben.Totschnig hat sich darin für rasch wirksame Liquiditätshilfen, insbesondere für eine Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen für Bauern sowie begünstigte Betriebsmittelkredite stark gemacht. Umstritten war zuletzt insbesondere, woher angesichts der schwierigen Budgetlage die Hilfsgelder kommen und an wen sie konkret fließen sollen.Bauernbund befürwortet Hilfe auch für Bauern ohne VersicherungAus ÖVP-Sicht soll es Hilfen auch für Bäuerinnen und Bauern geben, die sich nicht bei der Hagelversicherung gegen Dürre versichert haben. Es wäre ein „völlig falsches Signal“, in der aktuellen Situation nicht allen Bauern zu helfen, so ÖVP-Bauernbundpräsident Georg Strasser in ORF III.SPÖ und NEOS sehen das unter anderem mit Verweis auf staatliche Zuschüsse für die Prämien der Bauern kritisch und fordern eine Finanzierung der Hilfen durch Umschichtungen im Agrarressort, was wiederum Totschnig ablehnt.