OeNB: 115 Mio. Euro Schaden durch Betrugsmaschen

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20.08.2026 10.49Online seit heute, 10.49 UhrBetrügerinnen und Betrüger bringen Menschen in Österreich zunehmend um ihr Erspartes. Im vergangenen Jahr erhöhte sich die Schadenssumme bei betrügerischen Transaktionen um fast 18 Prozent auf 115,4 Millionen Euro, wie die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) heute bekanntgab. Die Betrügerinnen und Betrüger erschleichen sich das Geld etwa durch Fake-Anrufe und -Nachrichten und Vortäuschen einer Notlage.Den größten finanziellen Schaden verursachten betrügerische Überweisungen, so die OeNB. Der durchschnittliche Schaden liege hier bei rund 3.000 Euro. In Einzelfällen seien sogar Schäden von mehr als einer Million Euro beobachtet worden.„Besonders auffällig ist dabei die zunehmende Bedeutung sozialer Manipulation. 83 Prozent der Verluste bei Überweisungen waren 2025 darauf zurückzuführen, dass Betrügerinnen und Betrüger ihre Opfer gezielt täuschten und dazu brachten, eine Zahlung selbst auszulösen und freizugeben“, hieß es laut Nationalbank.Zu den häufigen Betrugsmaschen zählten Kauf- und Anlagebetrug, Liebesbetrug, Rechnungs- und Überweisungsbetrug, Paketdienst- und Zustellbetrug, CEO-Betrug, „Behörden“-Betrug sowie der „Enkel- oder Neffentrick“. Bei Letzterem geben Kriminelle vor, ein Familienmitglied zu sein, um an Geld oder Wertsachen zu gelangen.