Berichte: Iran kämpft gegen Ölverschmutzung in Küstengebiet

Wait 5 sec.

15.08.2026 13.44Online seit heute, 13.44 UhrNach Monaten der Gefechte um die Schifffahrt in der Straße von Hormus kämpft der Iran nach eigenen Angaben gegen die Ölverschmutzung im Meer nahe der Insel Gheschm. Erste Maßnahmen zur Eindämmung eines Ölteppichs seien eingeleitet, berichtete heute die iranische Zeitung „Etemad“.Bereits tags zuvor hatte die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtet, dass 3,2 Hektar eigene Küste sowie neun Hektar der Küstengewässer betroffen seien. Es seien unter anderem Mangrovenwälder betroffen. Vorher hatte es von offiziellen Stellen noch geheißen, die Ölverschmutzung sei bereits eingedämmt.In dem IRNA-Bericht hieß es, auch Brutgebiete für Meeresschildkröten seien betroffen. Man gehe davon aus, dass die Ölverschmutzung vom Meer aus an die Küste getrieben worden sei. Die genaue Ursache sei bisher nicht ausgemacht, hieß es bei „Etemad“.Auch an der Küste von Oman breitet sich ein Ölteppich aus. Dort war der Tanker „Caroline Bezengi“ auf Grund gelaufen, der Russlands „Schattenflotte“ zugerechnet wird und unter EU-Sanktionen steht. Er droht nach Experteneinschätzung auseinanderzubrechen. Ob die Ölverschmutzung an der iranischen Küste mit der „Caroline Bezengi“ in Zusammenhang steht, ist unklar.