Schäden nach Unwettern in Norditalien

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20.08.2026 18.57Online seit heute, 18.57 UhrHeftige Regenfälle haben in Teilen Norditaliens Erdrutsche, Überschwemmungen und Schäden an der Infrastruktur verursacht und einer längeren Hitzewelle ein Ende gesetzt. Besonders betroffen sind die Lombardei und Ligurien. In der Valcamonica nahe Brescia sorgten Erdrutsche für erhebliche Verkehrsprobleme.In Ligurien wurde die Unwetterwarnung von Gelb auf Orange angehoben. Für die kommenden 24 Stunden wurden weitere heftige Niederschläge, Gewitter, starker Wind und eine schwere Sturmflut erwartet. Nach Behördenangaben gingen allein am Donnerstag rund 40.000 Blitze über Ligurien nieder.In Mailand bleiben wegen der Unwettergefahr Parks, Bibliotheken, öffentliche Schwimmbäder sowie Bildungseinrichtungen und das Planetarium in den betroffenen Anlagen geschlossen. Die Stadtverwaltung warnt davor, sich während der Unwetter in Grünanlagen oder unter Bäumen aufzuhalten.Auch der Bahnverkehr wurde durch das Unwetter erheblich beeinträchtigt. In Ventimiglia setzte ein Blitz die Steuerungs- und Sicherheitssysteme des Bahnhofs außer Betrieb. Auf der Strecke zwischen Genua und Ventimiglia kam es ebenfalls zu Unterbrechungen und Verspätungen. Auch am Flughafen Genua führte das Unwetter zu Behinderungen.