Photovoltaik-Förderung künftig für Speicher

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20.08.2026 15.36Online seit heute, 15.36 UhrDie Photovoltaik-Förderung wird ab 2027 neu ausgerichtet. Die breite Förderung klassischer kleiner PV-Anlagen soll auslaufen und stattdessen ein Fokus auf Speicher gesetzt werden, geht aus einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums heute hervor.Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) verwies darin auf den heurigen Hitzesommer, der den Bedarf an mehr Speicherkapazität verdeutlicht habe. So entstehe vor allem im Sommer durch PV-Spitzen in der Mittagszeit ein Überschuss an günstigem Strom, während am Abend bei sinkender PV-Erzeugung Verbrauch und Preise stiegen. Durch mehr Speicher soll die Eigenproduktion künftig besser über den Tag verteilt genutzt, das Stromnetz entlastet und die Abhängigkeit von teuren Importen reduziert werden.Intelligente SpeicherDie geplante Reform sieht den Angaben zufolge künftig die Förderung von Energiemanagementsystemen und intelligenten Speichern, die den Eigenverbrauch erhöhen und Netze entlasten. Finanzielle Anreize soll es auch für die Nachrüstung von Speichern bei bestehenden PV-Anlagen geben. Wer bei zentralen Komponenten auf europäische Produktion setzt, soll zudem einen Bonus erhalten.Während es für kleine PV-Anlagen keine Förderungen mehr geben soll, werden gebäudeintegrierte Photovoltaik, Agri-PV, Parkplatzüberdachungen, schwimmende PV sowie Anlagen an Lärmschutzwänden weiterhin finanziell unterstützt.Ende von „First Come First Serve“Ein Ende gibt es für die Vergabe nach dem „First Come First Serve“-System. Förderanträge sollen künftig nach Installation und Rechnungslegung gestellt werden können, gleich dem Prinzip des Handwerkerbonus. Der dritte und letzte Fördercall heuer am 8. Oktober soll dagegen noch wie gehabt über die Bühne gehen.