17.08.2026 21.23Online seit heute, 21.23 UhrBei einem mutmaßlich dschihadistischen Angriff während der islamischen Freitagsgebete sind in der vergangenen Woche im Nordwesten Nigerias nach Angaben örtlicher Vertreter etwa 30 Menschen getötet worden.Die Angreifer seien mit „hochentwickelten Waffen“ ausgerüstet gewesen, sagte der Sekretär des Regierungsrats von Kebbe, Shamsuddeen Mai Akwai, heute der Nachrichtenagentur AFP. Sie griffen demzufolge das Dorf Ungushi im Bundesstaat Sokoto an, „während die Gläubigen gerade beteten“.Die Angreifer waren Mai Akwai zufolge mutmaßliche Dschihadisten der Gruppe Lakurawa, die von einigen Forschern mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat Provinz Sahel in Verbindung gebracht wird. Diese ist hauptsächlich in Mali und im Nachbarland Niger aktiv.Ein Bewohner der nahe gelegenen Stadt Kebbe, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben wollte, erklärte, die Angriffe hätten sich nach der Tötung von vier Soldaten in Kebbe am Freitag ereignet. Demzufolge wurden in Ungushi etwa 30 Menschen getötet. Ein Polizeisprecher bezifferte die Zahl der Toten auf 28.