Trump warnt in Rede vor Übernahme durch „Kommunisten“

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05.07.2026 06.57Online seit heute, 6.57 UhrIn seiner wegen Gewitters verspäteten Rede zum 250-jährigen Bestehen der USA hat Präsident Donald Trump vor einer angeblich drohenden Übernahme des Landes durch „Kommunisten“ gewarnt. Das Land feiere am 4. Juli „den Triumph der Freiheit über die Tyrannei“, sagte Trump am Abend(Ortszeit) in Washington. Die Amerikaner würden sich die Freiheit nicht nehmen lassen. „Wir wollen keine Kommunisten in unserem Land“, fügte er hinzu.Tausende jubelnde AnhängerTrump sprach vor Tausenden jubelnden Anhängern, die, wie schon bei seinen Wahlkampfauftritten, „USA, USA“ skandierten. Trump hatte bereits am Vorabend in einer Rede am Nationaldenkmal Mount Rushmore vor einer angeblichen „kommunistischen Bedrohung“ in den USA gewarnt. Er spielte damit auf jüngste Wahlsiege linksgerichteter Demokraten-Politiker an.Die oppositionellen Demokraten werfen dem Präsidenten vor, die 250-Jahr-Feiern für parteipolitische Zwecke zu missbrauchen und das Land damit weiter zu spalten. In knapp vier Monaten finden die wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress statt.„Gewitter bringen Glück“Die Rede des Präsidenten hatte sich durch ein Gewitter und starken Wind um gut eine Stunde verzögert. „Gewitter bringen Glück“, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. „Sie machen Veranstaltungen auch ein bisschen aufregender.“ Die mit Zäunen abgesperrte Nationalpromenade (National Mall) im Zentrum der Hauptstadt musste zeitweise evakuiert werden.