Ein Toter bei Überflutungen auf Kreta

Wait 5 sec.

01.10.2026 16.14Online seit heute, 16.14 UhrAuf der griechischen Insel Kreta ist infolge heftiger Regenfälle ein Mensch ums Leben gekommen. Wie griechische Medien berichteten, wurde heute in einer Schlucht in Karines in der Region Rethymno die Leiche eines vermissten, 79 Jahre alten Hirten gefunden.In Heraklion habe die Feuerwehr ein Paar gerettet, das bei Überflutungen von den Wassermassen fortgerissen und verletzt worden sei, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur ANA.Die kretischen Behörden raten den Menschen der Insel, wegen des Wetters Fahrten möglichst zu vermeiden. Der griechische Regierungssprecher Pavlos Marinakis sagte, in Teilen von Kreta seien mehr als 150 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Wegen des Extremwetters befinde sich die Insel noch bis Sonntag „im Zustand vollständiger Mobilisierung“.Regionen Rethymno, Heraklion und Lasithi besonders betroffenBesonders stark betroffen waren von den Unwettern laut Zivilschutz die Regionen Rethymno, Heraklion und Lasithi. In mehreren Orten wurden Straßen durch Trümmerteile blockiert, die von den Wassermassen dorthin gespült worden waren. Einige Gemeinden meldeten laut ANA größere Schäden.In den Städten Chania und Rethymno blieben die Schulen heute vorsorglich geschlossen. Der Bürgermeister der Gemeinde Mylopotamos in der Region Rethymno, Giorgos Klados, beschrieb die Lage als „dramatisch“. „Ich bin 50 Jahre alt und kann mich nicht daran erinnern, dass so etwas je vorgekommen wäre“, sagte er der Nachrichtenwebsite Cretalive.gr.Auch Lage auf Paros und Mykonos prekärAm Mittwoch hatte die Feuerwehr bereits wegen der Lage auf den Ägäis-Inseln Paros und Mykonos Alarm geschlagen. Wie auf von örtlichen Medien und in Onlinenetzwerken veröffentlichten Bildern zu sehen war, waren auf den beiden Ferieninseln Straßen überflutet. Autos wurden demzufolge von Schlammmassen mitgerissen.In der griechischen Hauptstadt Athen herrschte derweil starker Wind mit einer Geschwindigkeit von bis zu 88 km/h. In der Folge konnten an zwei der drei großen Häfen der Stadt, Rafina und Lavrio, keine Fähren ablegen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.