USA drängen Europa zur Freigabe von Dieselreserven

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01.10.2026 16.04Online seit heute, 16.04 UhrDie US-Regierung drängt die EU, Deutschland und Frankreich offenbar zur Freigabe von Dieselreserven und droht andernfalls mit einem Exportstopp.US-Präsident Donald Trump will auf diesem Wege vor den Midterms im November die hohen Kraftstoffpreise senken, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters heute unter Berufung auf drei mit den Vorgängen Vertraute. Laut „Spiegel“ geht es um eine zusätzliche Forderung, die im März getroffene Vereinbarungen übersteige.„Es ist im besten Interesse Europas, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten“, sagte ein US-Regierungsvertreter laut Reuters. Einer zweiten Quelle aus einer europäischen Hauptstadt zufolge haben die USA die EU aufgefordert, in den nächsten sechs Monaten 120 Millionen Barrel Diesel freizugeben.Besorgnis in BrüsselDem Magazin „Spiegel“ zufolge handelt es sich um eine zusätzliche Forderung, die über im März getroffene Vereinbarungen hinausgeht. Sie sei unter anderem Gegenstand eines Schreibens des US-Energieministeriums an das deutsche Wirtschaftsministerium in Berlin gewesen.In Brüssel sei die Drohung mit Besorgnis registriert worden, hieß es aus der EU-Kommission. Große europäische Staaten, darunter auch Großbritannien, würden sich virtuell miteinander abstimmen.Berlin: „Sorgfältige gemeinsame Lagebewertung“Eine Sprecherin des deutschen Wirtschaftsministeriums sagte, entscheidend seien koordinierte Lösungen mit dem Ziel, die Märkte zu stabilisieren. „Eventuelle Maßnahmen müssen auf einer sorgfältigen gemeinsamen Lagebewertung im Rahmen der dafür vorgesehenen internationalen Verfahren beruhen. Grundsätzlich gilt: Der Markt darf nicht verunsichert werden.“Zur Stabilisierung der Märkte sei Deutschland Anfang März an einer historischen Freigabe strategischer Ölreserven beteiligt gewesen. Derzeit gebe es keine neuen Anforderungen seitens der Internationalen Energieagentur (IEA). „Wir spekulieren nicht über eventuell künftige Ereignisse.“ Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.