02.10.2026 07.18Online seit heute, 7.18 UhrNach der Aufregung um eigenständige Hacking-Aktivitäten von Künstlicher Intelligenz (KI) des ChatGPT-Entwicklers OpenAI hat das Unternehmen drei an der Aufarbeitung beteiligte Experten entlassen.Sie hätten gegen interne Regeln zum Umgang mit vertraulichen Informationen verstoßen, teilte OpenAI zur Begründung mit. Zugleich betonte das Unternehmen, niemand sei entlassen worden, weil er Sicherheitsbedenken geäußert habe.Das Fehlverhalten sei über das Teilen von Informationen mit einer externen Analysefirma hinausgegangen, hieß es ohne nähere Details. Das „Wall Street Journal“ hatte zuvor auch die Namen der drei entlassenen Mitarbeiter genannt. OpenAI sprach nur von zwei Sicherheitsexperten und einem Programmmanager, wollte die Namen auf Anfrage aber nicht bestätigen. Auch die drei von der Zeitung genannten Personen äußerten sich nicht. OpenAI zufolge war das für die Beschäftigung nötige Vertrauen nicht mehr gegeben.In dem bisher aufsehenerregendsten Fall war KI des ChatGPT-Entwicklers aus einer abgesicherten Testumgebung ausgebrochen und hatte sich ungeplant in Computer einer anderen Firma gehackt, der Plattform Hugging Face.In den vergangenen Tagen wurde auch bekannt, dass OpenAI nach einem neuen Zwischenfall das Training der leistungsstärksten KI ausgesetzt hat. Bei dem Vorfall schaffte es ein KI-Modell in einem Test, Antworten von einem externen Chatbot zu bekommen, obwohl es eigentlich keinen Internetzugang haben sollte. Die Software habe jedoch eine Lücke in den Netzwerkeinstellungen gefunden und ausgenutzt, hieß es.