NGO-Kritik an Umgang mit Ewigkeitschemikalie TFA

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01.10.2026 06.57Online seit heute, 6.57 UhrSchwere Vorwürfe hat heute die Umweltschutzorganisation Global 2000 gegen das Landwirtschaftsministerium anlässlich der Präsentation des Grünen Berichts im Ausschuss im Parlament vorgebracht.Die NGO kritisierte, dass in dem Bericht die Ewigkeitschemikalie TFA, die unter anderem als Abbauprodukt von PFAS-Pestiziden freigesetzt wird, völlig fehlt. Die NGO sprach von „beunruhigenden Daten“, die verharmlost werden. Die APA hat das Ministerium um eine Stellungnahme gebeten.In dem Report wird laut Global 2000 als größte Pestizidbelastung des Grundwassers ein Abbauprodukt des Unkrautvernichters Dimethachlor genannt. TFA, „die mit Abstand größte Belastung“, würde hingegen fehlen. Das sei nur das jüngste von mehreren Beispielen, in denen das Ministerium entscheidende Informationen über Anstieg und Ausmaß der TFA-Belastung nicht darstelle, so Global 2000-Umweltchemiker Helmut Burtscher-Schaden.Global 2000 betonte, dass beide Abbauprodukte laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) als humantoxikologisch relevant bewertet werden. Für beide gelte somit im Grundwasser derselbe Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter.Das im Grünen Bericht genannte Dimethachlor-Abbauprodukt lag im amtlichen Monitoring 2018 bis 2022 an etwa jeder 15. Messstelle darüber. TFA allerdings an praktisch jeder: an 98,9 Prozent der untersuchten Messstellen, so Global 2000. 2024 erreichte TFA im Mittel das 24-Fache des Grenzwerts.Auch der Wassergütebericht, den das Ministerium im Juli veröffentlicht hatte, lasse laut der Umweltschutzorganisation Entscheidendes weg. Er stelle die 2024 gemessene TFA-Belastung zwar dar. Dass Österreich bereits 2018/2019 eine vergleichbare Messserie durchgeführt hatte, werde in dem Bericht jedoch nicht erwähnt. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.