Türkische Regierung bestellt nach Börsenskandal Kontrollgremium

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29.09.2026 22.11Online seit heute, 22.11 UhrDie türkische Regierung ergreift nach der schweren Krise auf dem Finanzmarkt weitere Maßnahmen und gründet ein Kontrollgremium. Ein Koordinierungsrat unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten soll die Abwicklung zahlreicher Investmentfonds überwachen, wie Präsident Recep Tayyip Erdogan heute in Ankara mitteilte.Damit sollen die Rechte von betroffenen Anlegern geschützt werden. Er habe außerdem die staatliche Kontrollbehörde mit der Untersuchung von Unregelmäßigkeiten beauftragt.Hintergrund der Regierungsentscheidung ist eine Krise bei Investmentfonds, die von mutmaßlichen Kursmanipulationen bei wenig gehandelten Aktien an der türkischen Börse ausgelöst wurde. Das führte zu schweren Verlusten bei mehreren Fonds. Als besorgte Anleger daraufhin ihr Geld zurückforderten, gerieten die Fonds in Zahlungsnot, da sie nicht schnell genug genügend Mittel beschaffen konnten.Die türkische Kapitalmarktaufsicht ordnete daraufhin die Zwangsauflösung (Liquidation) von mehr als 100 dieser Fonds an. Davon sind fast eine halbe Million Anleger betroffen.Lesen Sie mehr … Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.