01.10.2026 08.06Online seit heute, 8.06 UhrUS-Präsident Donald Trump hat gestern Pläne für Investitionen Südkoreas in den USA im Umfang von rund 200 Milliarden Dollar (rund 180 Mrd. Euro) vorgestellt. Die Regierung in Seoul deutete jedoch umgehend an, dass ein zentraler Teil des Pakets noch nicht beschlossen sei.Dabei handelt es sich um eine 54 Milliarden Dollar teure Gaspipeline in Alaska. Trump hob die Vereinbarungen vor den Zwischenwahlen im November als Erfolg seiner Wirtschaftspolitik hervor.Zweifel an Pipelineprojekt in AlaskaDie Investitionen seien Teil eines Handelspakets, das im vergangenen Jahr vereinbart wurde, so Trump. Die südkoreanische Regierung teilte mit, das Pipelineprojekt komme nur unter bestimmten kommerziellen und rechtlichen Bedingungen zustande.Das Vorhaben ist seit Jahren wegen hoher Kosten und Zweifeln an der Wirtschaftlichkeit umstritten. Andere Teile der Ankündigung bestätigte Seoul jedoch. Südkorea wolle 120 Mrd. Dollar in den Bau von acht Atomkraftwerken in den USA investieren. Zudem sollen 22,3 Mrd. Dollar in ein Gaskraftwerk in Texas fließen, das unter anderem Rechenzentren mit Strom versorgen soll.Südkorea mit Exportrekord dank KI-NachfrageSüdkoreas Exporte erreichten im September dank der weltweit anhaltenden KI-Nachfrage einen historischen Rekord. So sind die Warenausfuhren auf insgesamt 120,9 Milliarden US-Dollar (rund 110 Mrd. Euro) gestiegen, ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 83,5 Prozent.Chipexporte stiegen im September erstmals über die Marke von 60 Milliarden Dollar und machen derzeit rund die Hälfte der gesamten Exporte des Landes aus.