30.09.2026 16.08Online seit heute, 16.08 UhrEuropäische Verbraucherschutzbehörden haben Untersuchungen bei neun Videospielherstellern wegen deren im Spiel verwendeten Währungen gestartet. Zu den Spielen zählen unter anderem „Candy Crush Saga“, „Minecraft“ sowie „Forge of Empires“.Das von der EU koordinierte Netzwerk für die Zusammenarbeit im Verbraucherschutz (CPC) habe im vergangenen Jahr Gespräche mit den Unternehmen wegen des Verdachts aufgenommen, dass deren virtuelle Währungen möglicherweise die Rechte der Nutzer verletzen könnten, so die EU-Kommission heute.Die Gespräche mit den Unternehmen hätten „keine zufriedenstellenden Ergebnisse gebracht“, teilte die Kommission mit. Im CPC sind die Verbraucherschutzbehörden der 27 Mitgliedstaaten vertreten.Der EU zufolge betreffen die Untersuchungen King.com, Mojang AB, Parium Europe, PLR Worldwide Sales, Riot Games, Supercell Oy, Ubisoft, Crytek und Innogames.Die Behörden werden nun prüfen, ob in den von diesen Unternehmen vertriebenen Spielen EU-Verbraucherschutzrecht verletzt wird. Die Kommission hatte dazu im vergangenen Jahr einen entsprechenden Leitfaden erstellt, der Transparenz und Fairness bei der Nutzung virtueller Währungen sicherstellen soll.Dazu gehört etwa die Anzeige des realen Preises von Gegenständen und Währungen im Spiel sowie klare Informationen zu den Käufen. Unternehmen dürfen die Spielerinnen und Spieler zudem nicht zu ungewollten Käufen drängen.