Googlebooks: Lenovo zeigt erstes Modell – ChromeOS endet 2034

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Erst am Freitag haben wir die neuen Googlebooks und ihren Vergleich mit dem MacBook Air ausführlicher vorgestellt. Jetzt beantwortet Google eine der noch offenen Fragen: Was passiert eigentlich mit den bisherigen Chromebooks? Die Antwort fällt ziemlich eindeutig aus. ChromeOS soll nur noch bis Mitte 2034 mit Updates versorgt werden und anschließend Googlebook OS Platz machen.Google nennt den Termin inzwischen in Informationen für Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Interessant wird das vor allem bei Chromebooks, deren ursprünglich zugesagter Update-Zeitraum eigentlich über 2034 hinausreichen würde. In Googles aktueller Supportliste finden sich durchaus Modelle mit einem vorgesehenen Support bis 2035 oder sogar 2036.Viele Chromebooks sollen wechseln könnenDiese Geräte müssen allerdings nicht zwangsläufig früher aufs Abstellgleis. Google erklärt, dass viele der neueren Chromebooks für einen direkten Wechsel auf Googlebook OS geeignet sein werden. Welche Modelle dazugehören und wie die Migration genau ablaufen soll, verrät der Suchmaschinenriese noch nicht.Damit zeichnet sich ein ähnlicher Übergang ab, wie man ihn von klassischen Betriebssystemwechseln kennt: Bestehende Hardware könnte auf die neue Plattform aktualisiert werden, sofern Prozessor und übrige Komponenten die Voraussetzungen erfüllen. Googlebook OS kombiniert die Desktop-Grundlagen von ChromeOS mit dem Android-Technologie-Stack und führt Android-Apps künftig nativ aus.Die Umstellung dürfte sich entsprechend über Jahre hinziehen. Googlebook OS startet zunächst bei Privatkunden. Die Verwaltungsfunktionen für Unternehmen und Bildungseinrichtungen sollen erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 vollständig folgen. Auch neue Lizenzmodelle sind für diesen Bereich vorgesehen.Lenovo liefert 15 Zoll und OLED ab 1.199 EuroParallel wird das Angebot an fertiger Hardware konkreter. Lenovo hat sein erstes Googlebook nun offiziell vorgestellt. Das Googlebook 15 besitzt einen 15,3 Zoll großen OLED-Touchscreen mit 2.880 × 1.800 Pixeln, 120 Hz und einer vollständigen Abdeckung des DCI-P3-Farbraums. Trotz der vergleichsweise großen Anzeige beginnt das Gewicht bei 1,29 Kilogramm.Im Inneren arbeitet ein Intel Core Ultra 5 325. Lenovo spricht von einer KI-Leistung von bis zu 47 TOPS. Je nach Konfiguration stehen 16 oder 32 GB LPDDR5x-Arbeitsspeicher sowie 256 oder 512 GB SSD-Speicher bereit. Der 70-Wh-Akku soll bis zu 12,5 Stunden durchhalten.Zur weiteren Ausstattung gehören ein haptisches Trackpad, vier Lautsprecher mit Dolby Atmos, Fingerabdrucksensor und Gesichtserkennung sowie eine 5-Megapixel-Webcam mit mechanischer Abdeckung. Anschlüsse gibt es ebenfalls vergleichsweise reichlich: Zwei Thunderbolt-4-Ports werden um USB-A, HDMI 2.0 und einen klassischen Audioanschluss ergänzt. WLAN 7 und Bluetooth 6.0 sind ebenfalls an Bord.Wie bei den übrigen Googlebooks spielt Gemini eine zentrale Rolle. Der „Magic Pointer“ ruft KI-Funktionen direkt am Mauszeiger auf, während „Rambler“ gesprochene Gedanken automatisch von Füllwörtern bereinigen und in strukturierte Texte verwandeln kann. Android-Smartphones lassen sich zudem eng mit dem Notebook verbinden, sodass Apps und Dateien direkt auf dem Googlebook zur Verfügung stehen.Lenovo liefert außerdem zwölf Monate Google AI Pro mit. Dazu gehören erweiterter Gemini-Zugriff und 5 TB Cloudspeicher. Das Lenovo Googlebook 15 soll am 4. Oktober in Deutschland starten. Die Preise beginnen laut Hersteller bei 1.199 Euro.★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag Googlebooks: Lenovo zeigt erstes Modell – ChromeOS endet 2034 wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.