Google legt Beschwerde gegen EU-Anordnung ein

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29.09.2026 10.13Online seit heute, 10.13 UhrGoogle hat nach eigenen Angaben vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg Rechtsmittel gegen eine Entscheidung der EU eingelegt, wonach der US-Tech-Konzern seine Daten mit anderen Suchmaschinenbetreibern teilen und sein Betriebssystem Android für rivalisierende KI-Dienste öffnen muss.Die Anordnungen aus Brüssel würden Google dazu zwingen, „die private Suchhistorie von Nutzerinnen und Nutzern ohne ausreichende Anonymisierung offenzulegen und zentrale Sicherheitsfunktionen auf Android zu schwächen“, begründete Googles leitender Direktor für Wettbewerb, Oliver Bethell, heute den Schritt.Die EU-Kommission hatte die Anordnung im Juli erlassen. Grundlage ist das Gesetz für digitale Märkte (DMA), mit der die Marktmacht der größten Tech-Konzerne der Welt eingeschränkt werden soll. Die Kommission forderte Google dazu auf, ab Jänner 2027 Suchmaschinendaten zu teilen, um „gleiche Wettbewerbsbedingungen wiederherzustellen“. Änderungen an Android sollen im Juli 2027 in Kraft treten. Brüssel äußerte die Hoffnung, dass dadurch Alternativen zu Googles KI-Diensten wie Gemini entstehen könnten.Google hielt dem entgegen, Android sei bereits offen und interoperabel. Die EU-Entscheidung zwinge das Unternehmen, private Suchdaten an andere Firmen weiterzugeben – ohne ausreichende Anonymisierung, ohne Wissen der Nutzer und ohne deren Einwilligung.