UNO: Zahl getöteter Zivilisten stark gestiegen

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21.07.2026 12.57Online seit heute, 12.57 UhrDie Zahl der getöteten Zivilistinnen und Zivilisten im Ukraine-Krieg ist nach Angaben der Vereinten Nationen stark gestiegen. In der ersten Jahreshälfte habe die UNO-Menschenrechtsmission in der Ukraine (HRMMU) „1.396 zivile Todesopfer und 7.978 verletzte Zivilisten dokumentiert“, so deren Leiterin Danielle Bell heute in Genf.Das entspreche einem Anstieg von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das UNO-Menschenrechtsbüro verurteilte mehrere Angriffe der vergangenen Tage, bei denen in der gesamten Ukraine und in Russland zivile Opfer zu beklagen waren.„Zivilisten und zivile Infrastruktur stehen unter dem Schutz des humanitären Völkerrechts“ sagte der Sprecher des UNO-Menschenrechtsbüros, Thameen Al-Kheetan. „Jeder vorsätzliche Angriff dieser Art ist ein Kriegsverbrechen.“Russland bestreitet zwar, zivile Ziele anzugreifen. Allerdings überzog Moskau zuletzt ukrainische Städte verstärkt mit Luftangriffen. Auch Kiew hat seit einigen Monaten seine Angriffe auf russisches Gebiet verstärkt. Die ukrainische Regierung spricht dabei von Vergeltung für die seit mehr als vier Jahre andauernden Luftangriffe auf ukrainisches Gebiet und konzentriert sich in erster Linie auf Energieinfrastruktur. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.