Opera One folgt Chrome und Firefox mit vertikalen Tabs

Wait 5 sec.

Opera erweitert seinen Desktop-Browser Opera One um eine optionale vertikale Tableiste. Statt geöffnete Webseiten am oberen Fensterrand nebeneinander anzuzeigen, lassen sich die Tabs jetzt in einer größenverstellbaren Seitenleiste links im Browser unterbringen.Die Neuerung richtet sich an Nutzer, die die klassische Tableiste unübersichtlich finden. In der horizontalen Leiste werden die einzelnen Tabs mit zunehmender Anzahl immer schmaler, bis lediglich die Symbole der Webseiten sichtbar bleiben. In der seitlichen Ansicht können dagegen weiterhin die vollständigen Seitentitel angezeigt werden.Seitliche Leiste lässt sich einklappenDie neue Ansicht kann per Rechtsklick auf einen Tab, über die Schnelleinstellungen oder in den Browser-Einstellungen aktiviert werden. Wer mehr Platz für die Webseite benötigt, kann die Seitenleiste auf eine schmale Symbolansicht reduzieren oder vollständig einklappen.Angeheftete Webseiten erscheinen als kleines Raster am oberen Rand. Auch Operas sogenannte „Tab Islands“ bleiben erhalten. Dabei gruppiert der Browser zusammengehörige Tabs automatisch oder auf Wunsch manuell in ein- und ausklappbaren Bereichen. Beim Wechsel zwischen horizontaler und vertikaler Ansicht gehen diese Gruppen nicht verloren.Opera kommt mit der Funktion vergleichsweise spät. Microsoft Edge unterstützt vertikale Tabs bereits seit 2021, Firefox führte sie 2025 ein und auch Chrome verteilt inzwischen einen entsprechenden Modus. Die Firefox-Roadmap haben wir zuletzt im Juni vorgestellt.Safari bietet nur eine ähnliche SeitenleisteSafari bleibt damit der einzige große Desktop-Browser ohne eine echte vertikale Tableiste. Apples Browser zeigt geöffnete Webseiten zwar innerhalb der Seitenleiste und in Tabgruppen untereinander an. Die klassische Tableiste am oberen Fensterrand bleibt dabei jedoch weiterhin bestehen.Gerade auf breiten Mac-Displays kann die seitliche Anordnung praktisch sein. Viele Webseiten nutzen die verfügbare Breite ohnehin nicht vollständig, während jeder zusätzliche Pixel in der Höhe mehr sichtbaren Inhalt ermöglicht. Safari-Nutzer sind für eine weitergehende Verwaltung bislang auf Tabgruppen oder Erweiterungen wie das von uns vorgestellte Tabstract angewiesen.Google Lens verarbeitet auch lokale BilderZusätzlich erweitert Opera die Integration von Google Lens. Die Bildersuche lässt sich jetzt direkt über das Suchfeld der Startseite öffnen. Nutzer können Bilder hochladen, per Drag-and-drop ablegen, aus der Zwischenablage einfügen oder über eine Webadresse auswählen.Die vertikalen Tabs und die erweiterte Bildersuche sind ab sofort in der aktuellen Version von Opera One für macOS, Windows und Linux verfügbar. Das Update beziehungsweise der Browser lässt sich über die Webseite des Herstellers laden.The post Opera One folgt Chrome und Firefox mit vertikalen Tabs first appeared on ifun.de.