Italien will legale Zuwanderung aus Nicht-EU-Staaten

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25.07.2026 17.20Online seit heute, 17.20 UhrItaliens rechte Regierung will sich für eine Ausweitung der regulären Arbeitsmigration aus Nicht-EU-Staaten einsetzen. Gleichzeitig müsse der Kampf gegen irreguläre Migration fortgesetzt werden, sagte heute Außenminister Antonio Tajani, Vorsitzender der Regierungspartei Forza Italia.Die Migrationsströme nach Italien seien um 60 Prozent zurückgegangen. Das zeige, dass die internationale Zusammenarbeit wirksam sei. Auch die Europäische Union unterstütze den Kurs der italienischen Regierung im Kampf gegen irreguläre Migration, sagte Tajani.Zugleich sprach sich der Außenminister dafür aus, die Zahl der regulär einreisenden Arbeitskräfte aus Drittstaaten zu erhöhen. Italien benötige qualifizierte Arbeitskräfte, die sich in den Arbeitsmarkt integrieren könnten, insbesondere in der Industrie und in der Landwirtschaft, wo ein erhöhter Personalbedarf bestehe.Die Regierung werde außerdem weiter daran arbeiten, irreguläre Migrantinnen und Migranten in ihre Herkunftsländer zurückzuführen, sagte Tajani. Regulär eingereiste Arbeitskräfte sollten dagegen unter guten Bedingungen arbeiten können und dieselben Rechte erhalten wie italienische Beschäftigte.