25.07.2026 17.32Online seit heute, 17.32 UhrNach dem tödlichen russischen Angriff auf eine Veranstaltung mit einer geplanten Waffenausstellung im Kiewer Umland ist in der Ukraine nach Behördenangaben der Hauptorganisator festgenommen worden. Ihm sei mitgeteilt worden, dass er der Fahrlässigkeit im Amt, die zum Tod von Menschen geführt habe, verdächtigt werde, sagte heute der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko.Am Vortag waren bei einem russischen Raketenangriff westlich von Kiew zehn Menschen getötet und etwa 100 verletzt worden. Krawtschenko verwies auf Angaben der Polizei, wonach einer der Waffenverbände ohne Abstimmungen mit den zuständigen Behörden die große Veranstaltung organisiert hatte. Dabei sollten auch Flugabwehrsysteme gezeigt werden.Mehr als 300 Menschen seien zu der Veranstaltung im Freien eingeladen worden, so Krawtschenko. Der nächstgelegene Schutzraum sei etwa 100 Meter entfernt und nur 34 Quadratmeter groß gewesen. Das bedeute, dass Hunderte Menschen von Anfang an einem „offensichtlichen Sicherheitsrisiko“ ausgesetzt gewesen seien, teilte Krawtschenko mit.Neun Tage vor dem Ereignis seien Einladungen verschickt worden. Der genaue Ort sei einen Tag vorher mitgeteilt worden. Es werde geprüft, ob das dazu beigetragen haben könnte, dass Russland einen gezielten Angriff vorbereiten konnte.