Erbeben in Japan: Opfer und schwere Schäden befürchtet

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28.07.2026 12.56Online seit heute, 12.56 UhrEin Erdbeben der Stärke 7,1 hat heute den Süden Japans erschüttert. Das Bebenzentrum lag in der Region Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu in einer Tiefe von zehn Kilometern. Japans Regierungschefin Sanae Takaichi berichtete über zerstörte Straßen und Brücken.Das komplette Ausmaß der Schäden müsse aber noch ermittelt werden. Eine Tsunami-Warnung wurde herausgegeben, kurz darauf aber wieder aufgehoben.„Ich wurde darüber unterrichtet, dass es mehrere Verletzte gibt“, sagte Takaichi. „In einigen Regionen kommt es zu Stromausfällen und Bränden; zudem wurden Straßen und Brücken beschädigt und Gebäude sind eingestürzt“, sagte sie weiter.Dem Sender NHK zufolge mussten mindestens 50 Menschen in Krankenhäuser gebracht werden. Außerdem seien zwölf Häuser eingestürzt und hätten teilweise Menschen unter sich begraben.Bericht über Explosion in EinkaufszentrumDie Polizei berichtete zudem über eine Explosion in einem Einkaufszentrum in Kumamoto. Über Schäden und mögliche Verletzte gebe es aber noch keine Erkenntnisse, sagte ein Beamter der Nachrichtenagentur AFP. NHK zufolge waren „zahlreiche“ Menschen in dem Gebäude eingeschlossen.In der betroffenen Region betreiben wichtige Technologiekonzerne wie Sony und der weltgrößte Chipauftragsfertiger TSMC große Werke. Ein Sony-Sprecher sagte, man prüfe die Lage in den Fabriken.AKWs: Keine UnregelmäßigkeitenEs gebe keine Unregelmäßigkeiten an Atomkraftwerken durch die starke Erschütterung, berichteten japanische Medien unter Berufung auf die Betreiber. Kurz nach dem ersten Beben kam es auf Kyushu zu starken Nachbeben.Die Region Kumamoto war vor zehn Jahren von einem ebenfalls schweren Erdbeben der Stärke 7,3 heimgesucht worden. Dutzende Menschen kamen damals ums Leben. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.