Proteste: Über 150.000 Menschen verließen Südafrika

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21.07.2026 23.14Online seit heute, 23.14 UhrAus Furcht vor fremdenfeindlicher Gewalt in Südafrika haben in den vergangenen zwei Monaten mehr als 160.000 Ausländerinnen und Ausländer Südafrika verlassen.Die meisten von ihnen stammten aus Simbabwe und Malawi, wie heute aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage der Angaben ausländischer Regierungen hervorging. Auch Staatsangehörige aus Ghana, Kenia, Lesotho, Mosambik, Nigeria und Uganda hätten in großer Zahl Südafrika verlassen.Im Juni hatte es in Südafrika landesweit verstärkt ausländerfeindliche Demonstrationen gegeben, deren Teilnehmer die Ausweisung von irregulären Migranten bis zum 30. Juni verlangten. Dabei wurden mindestens vier Menschen getötet. Begonnen hatten die Proteste bereits im vergangenen Jahr, ihre Organisatoren wollen bis zu den Regionalwahlen im November weitermachen.Südafrika ist eines der wohlhabendsten Länder des Kontinents und zieht viele Arbeitsmigranten an, während es selbst mit einer Arbeitslosenquote von mehr als 30 Prozent und hohen Verbrechenszahlen zu kämpfen hat.