Mord an 14-Jähriger: Neue Beweise belasten Sänger D4vd

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23.07.2026 14.38Online seit heute, 14.38 UhrIm mutmaßlichen Mordprozess gegen den US-Sänger D4vd (bürgerlich David Anthony Burke) sind gestern während einer Gerichtsanhörung neue belastende Details bekanntgeworden. Forensiker sagten laut Medienberichten aus, dass in dem damaligen Haus des Sängers in den Hollywood Hills mögliche Blutspuren festgestellt wurden – unter anderem auf einer grünen Plane, schwarzen Gummimatten und einem aufblasbaren Pool.Die Spuren seien mit bloßem Auge nicht sichtbar gewesen und gelten bisher lediglich als vorläufige Hinweise. Zwei ebenfalls sichergestellte Kettensägen wiesen hingegen keine möglichen Blutspuren auf.APA/AFP/Ted SoquiDie Anhörung soll klären, ob genügend Beweise für einen Prozess gegen den 21-jährigen Musiker vorliegen. Die Staatsanwaltschaft wirft D4vd vor, die 14-jährige Celeste Rivas Hernandez in seinem Haus erstochen zu haben, um ihre Beziehung geheim zu halten und seine aufstrebende Karriere zu schützen. Die sterblichen Überreste des Mädchens waren im vergangenen Jahr in einem auf Burke zugelassenen Tesla entdeckt worden.Das Auto spielte bei der aktuellen Anhörung erneut eine zentrale Rolle. Nach Angaben einer Kriminaltechnikerin roch der Tesla trotz mehrerer Lufterfrischer stark nach Verwesung. Im Fahrzeug wurden zudem Insekten sowie mögliche Blutspuren entdeckt. Burkes Verteidigung betonte jedoch, dass die Tests lediglich einen Verdacht auf Blut lieferten und keinen eindeutigen Nachweis darstellten.Die mehrtägige Anhörung dauert noch an. Im Falle einer Verurteilung wegen Mordes drohen Burke lebenslange Haft ohne Bewährung oder, je nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft, sogar die Todesstrafe.