Paramount setzt Warner-Übernahme vorerst aus

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24.07.2026 22.55Online seit heute, 22.55 UhrDer Hollywood-Konzern Paramount setzt den Kauf des Konkurrenten Warner Brothers nach einer Wettbewerbsklage von zwölf US-Bundesstaaten vorerst aus.Die Übernahme solle erst nach einer Entscheidung zu der Klage oder spätestens am 1. Juni 2027 weiter vorangetrieben werden, wie aus heute vorliegenden Gerichtsunterlagen hervorgeht. Die nachbörslichen Reaktionen der beteiligten Unternehmen fielen bescheiden aus.Zuvor hatte eine Richterin das Geschäft zunächst bis Mitte August ausgesetzt, um über die Forderung der Bundesstaaten nach einer einstweiligen Verfügung gegen den Vollzug der Übernahme zu entscheiden. Dabei signalisierte sie, dass sie die Wettbewerbsbedenken der Bundesstaaten, darunter Kalifornien, ernst nimmt.Bundesstaaten sehen WettbewerbsproblemDie Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten – was zunächst eine mehrwöchige Aussetzung der Fusion rechtfertige.Die US-Regierung hatte das Milliardengeschäft ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde – sowohl im TV- oder Streaminggeschäft als auch in der Filmproduktion. Die EU-Kommission billigte die Übernahme mit Auflagen.Trump-Unterstützer stach Netflix ausHinter Paramount steht die Familie des Softwaremilliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix mit Warner auf einen Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts der Branchengröße verständigt.Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Das Geschäft ist nun rund 111 Milliarden Dollar (97 Mrd. Euro) schwer. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.