21.07.2026 06.47Online seit heute, 6.47 UhrDie Vermittler im Iran-Krieg bemühen sich um eine neue Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, erfuhr das US-Nachrichtenportal Axios aus Quellen. Auch das „Wall Street Journal“ berichtete über den Vorschlag.Die US-Regierung prüfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Maßnahmen zu vermeiden, die das diplomatische Fenster schließen könnten, zitierte Axios US-Beamte.Weitere Drohung von TrumpVorerst aber geht die Gewalt weiter. In der Nacht gab es zum zehnten Mal in Folge US-Angriffe. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region darunter Kuwait ausgeführt.„Jedes Mal, wenn der Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er diesen Tod um ein Vielfaches bezahlen!“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social, bevor das US-Militärkommando die jüngste Angriffswelle am Morgen für beendet erklärte.Trump empfängt heute Libanons Präsidenten Joseph Aoun. Bei dem ersten Besuch eines libanesischen Staatschefs im Weißen Haus seit 2009 dürfte es vorrangig um eine Festigung der geltenden Waffenruhe zwischen Israel und der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon gehen.Tanker attackiertVor der Küste des Oman sei ein Tanker von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Erst am Vortag war dort ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Der Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang seiner Küste nehmen. Nur diese Route sei sicher.